Baustellendokumentation mit Kamera – vollautomatisch und lückenlos
Jeder Bautag festgehalten, ohne dass jemand den Auslöser drückt
Eine professionelle Baustellendokumentation läuft bei uns vollständig automatisch – ohne Baustellenbesuch, ohne Handyfotos, ohne dass jemand Bilder sortiert und ablegt. Die Kamera fotografiert im eingestellten Intervall ab 5 Minuten, überträgt jede Aufnahme verschlüsselt ins Portal und entfernt Personen und Fahrzeuge automatisch aus dem freigegebenen Bild.
Am Ende haben Sie, was im Streitfall zählt: eine durchgehende Bildreihe mit Zeitstempel, aus der hervorgeht, was an welchem Tag in welchem Zustand war.
Was gehört zu einer vollständigen Baudokumentation?
Eine Baudokumentation ist mehr als ein paar Fotos vom Rohbau. Sie ist ein systematisches Bildarchiv, das den gesamten Verlauf von Baubeginn bis Übergabe erfasst – und das bei Abnahmen, Mängelrügen und im Streitfall herangezogen werden kann.
Was aufgezeichnet wird:
- Aufnahmen im konfigurierten Intervall ab 5 Minuten, jeden Tag
- alle Bauphasen: Aushub, Gründung, Rohbau, Ausbau, Fertigstellung
- besondere Ereignisse: Kranaufbau, Richtfest, Gerüstabbau, Anlieferungen
- Wetter- und Lichtverhältnisse über die gesamte Projektlaufzeit
Was daraus automatisch entsteht:
- tägliches Zeitraffervideo aus allen Aufnahmen seit Baubeginn
- Bildarchiv mit Kalenderansicht – jeder Bautag mit einem Klick
- Download einzelner Bilder, ganzer Zeiträume oder Direktlinks für Berichte
Wann ist Baudokumentation Pflicht?
Viele Bauherren, Architekten und ausführende Unternehmen sind zur Dokumentation verpflichtet, ohne dass ihnen der Umfang bewusst ist.
- VOB/B § 4: Der Auftragnehmer ist zur Dokumentation des Bauverlaufs verpflichtet
- Gewährleistung: Nach VOB/B gilt eine Frist von 4 Jahren, nach BGB von 5 Jahren ab Abnahme. So lange muss nachvollziehbar bleiben, wer wann was ausgeführt hat
- Öffentliche Auftraggeber: Behörden und Kommunen unterliegen erweiterten Dokumentationspflichten
- Versicherungen: Viele Bauversicherungen verlangen im Schadensfall einen Nachweis des Bauzustands
Was ohne Dokumentation passiert: Ein Mangel wird nach der Abnahme sichtbar. Drei Gewerke waren beteiligt, jedes verweist auf das andere. Ohne datierte Bilder ist die Zuordnung eine Frage der Aussagekraft von Erinnerungen – und die ist nach zwei Jahren gering. Streit über Ausführungsqualität, Terminverzug oder Beschädigungen durch Nachunternehmer läuft dann auf Aussage gegen Aussage hinaus.
Eine durchgehende Bildreihe mit Zeitstempel dreht diese Situation um. Sie müssen nicht mehr beweisen, dass Sie recht haben – Sie zeigen das Bild vom betreffenden Tag.
So funktioniert die automatische Dokumentation
Schritt 1 – Kamera montieren
Die Kamera kommt fertig konfiguriert und ist in unter einer Stunde montiert. Sie brauchen einen 230-Volt-Anschluss und Mobilfunkempfang am Standpunkt – ein Netzwerk vor Ort ist nicht nötig, die Übertragung läuft per LTE über die mitgelieferte SIM-Karte. Auf Wunsch montiert unser Team.
Schritt 2 – Automatische Aufnahmen
Ab der Inbetriebnahme fotografiert die Kamera im festgelegten Intervall, ohne dass jemand eingreifen muss. Alle Bilder gehen verschlüsselt in die Cloud.
Schritt 3 – Anonymisierung
Personen und Fahrzeuge werden aus dem freigegebenen Bild vollständig herausgerechnet, nicht verpixelt. Damit bleibt die Dokumentation auch auf öffentlich einsehbaren Baustellen verwendbar.
Schritt 4 – Archiv und Zeitraffer
Alle Aufnahmen liegen im passwortgeschützten Portal. Jede Nacht entsteht daraus automatisch ein neues Zeitraffervideo des gesamten bisherigen Verlaufs.
Schritt 5 – Zugriff für alle Beteiligten
Bauherren, Architekten, Projektsteuerer und Investoren erhalten eigene Gastzugänge – im Browser, ohne App, ohne Installation.
Was die Dokumentation im Alltag ändert
Weniger Fahrten. Der häufigste Grund für eine Fahrt zur Baustelle ist die Frage, wie weit es ist. Diese Frage beantwortet ein Blick ins Portal. Bei mehreren parallelen Projekten summiert sich das schnell auf mehrere Stunden pro Woche.
Weniger Statusabfragen. Auftraggeber, Investoren und Förderstellen fragen regelmäßig nach dem Stand. Statt Bilder zusammenzusuchen und zu verschicken, geben Sie einen Zugang frei. Wer etwas wissen will, sieht selbst nach.
Belastbare Nachweise. Ein chronologisch gespeichertes Archiv mit Zeitstempel ist eine andere Grundlage für Abnahmegespräche als eine Handykamera-Sammlung ohne Ordnung.
Material für Marketing. Was ohnehin für die Dokumentation entsteht, ist zugleich das Material für Website, Bauschild und Social Media – ohne dass jemand extra losziehen muss.
Technische Ausstattung
- Auflösung: 4K / 8 Megapixel
- Ideal für Projekte jeder Größe
- Bildformat: 16:9 und 9:16 (Korridorformat)
- LTE mit SIM-Karte inklusive
- IP66 wetterfest
Spiegelreflexlösung bis 40 Megapixel
- Auflösung: 24 bis über 40 Megapixel
- Für Großprojekte und Marketing
- Bildformat: 4:3 ohne Verzeichnung
- LTE mit SIM-Karte inklusive
- IP66/67 wetterfest
Häufige Fragen zur Baustellendokumentation
Was gehört zur Baustellendokumentation?
Regelmäßige Aufnahmen aller Bauphasen, ein lückenloses Bildarchiv mit Zeitstempel, die Dokumentation besonderer Ereignisse und ein Zeitraffervideo des gesamten Verlaufs. Unsere Lösung erstellt all das ohne manuellen Aufwand.
Wie lange muss eine Baudokumentation aufbewahrt werden?
Nach VOB/B gilt eine Gewährleistungsfrist von 4 Jahren, nach BGB von 5 Jahren ab Abnahme. Bei öffentlichen Bauvorhaben können längere Fristen greifen. Unser Archiv hält alle Aufnahmen über die gesamte Projektlaufzeit vor; ein vollständiger Export ist jederzeit möglich, damit Sie die Bilder nach Projektende in Ihrer eigenen Ablage sichern können.
Ersetzt die Kamera das Bautagebuch?
Nein, aber sie liefert dessen Bildteil vollständig und lückenlos. Die schriftliche Erfassung von Personal, Geräten und Vorkommnissen bleibt Aufgabe der Bauleitung. Der Vorteil ist, dass zu jedem Eintrag ein datiertes Bild existiert – per Direktlink aus dem Portal einfügbar.
Kann die Dokumentation wirklich automatisch laufen?
Ja, vollständig. Die Kamera fotografiert selbstständig, überträgt in die Cloud und erzeugt täglich ein aktualisiertes Zeitraffervideo. Ein Eingriff ist nur nötig, wenn sich der Bildausschnitt ändern soll – und das geht per Fernzugriff.
Ist die automatische Dokumentation datenschutzkonform?
Personen und Fahrzeuge werden vollautomatisch aus den freigegebenen Aufnahmen herausgerechnet, nicht verpixelt. Der Betrieb ist damit auch auf öffentlichen und innerstädtischen Baustellen möglich. Zu Informationspflicht und Betriebsratsbeteiligung finden Sie die Details unter Baustellenkamera DSGVO-konform.
Was kostet die automatische Baudokumentation?
Ab 250 € pro Monat mit der 4K Netzwerkkamera, ab 420 € mit der Spiegelreflexlösung, jeweils zzgl. 249 € einmaliger Einrichtung. Portal, Anonymisierung und tägliches Zeitraffervideo sind enthalten. Alle Preise mit Rechenbeispielen
Reicht nicht eine günstige Zeitrafferkamera aus dem Handel?
Für ein Wochenendprojekt vielleicht. Über Monate stellen sich andere Fragen: Wer merkt, wenn die Kamera keine Bilder mehr macht? Was passiert mit den Aufnahmen, wenn das Gerät gestohlen wird oder ausfällt? Wie kommen Sie während der Bauzeit an die Bilder? Wer tauscht die Akkus, wer leert die Speicherkarte, und wie steht es um den Datenschutz? Ein Baukamerasystem beantwortet diese Fragen im Preis mit.
Baustellendokumentation automatisieren
Wir beraten Sie kostenlos zu Kamera, Standpunkt und Laufzeit – in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Telefon: +49 30 290090-84
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